Start Leckeres Honey Cheesecake – Honig Käsekuchen

Honey Cheesecake – Honig Käsekuchen

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Honey Cheesecake
Honey Cheesecake

Honey Cheesecake

Dieser Kuchen oder dieses Dessert für hohe Ansprüche geht auf einen Kuchen zurück, der von den alten Griechen verspeist wurde, heute aber nicht weniger in England Anklang findet.

Das Rezept ist einfach, benötigt keinerlei Kunstgriffe, wenige Zutaten, macht aber richtig was her. Du kannst es am Vortag vor dem Verzehr bereits als Dessert/Kuchen im Kühlschrank aufbewahren.

Bevor es zum Backen geht, ein kurzer Exkurs über den Honig.

Mehrere Honiggläser in einem Holzregal
Farbe und Beschaffenheit variieren stark. Bild: Malgorzate Bujalska – Unsplash

Farbe und Beschaffenheit variieren beim Honig sehr stark von blass Gold bis zu schwarz-braun. Farbe und Aroma hängen vom Nektar der Pflanzen ab, die die Bienen aufsuchen. Da gibt es das blass-grünliche Gold des Apfelblütenhonigs, das exquisite helle Gold des Akazienhonigs, das Fuchsrot des Heidehonigs, das Bernsteingelb des Manukahonigs (Neuseelanddmyrte) und das fast Schwarz einiger Waldhonigsorten. Dunkle Honigsorten enthalten mehr Mineralien, sind im Allgemeinen nahrhafter und stärker im Geschmack als helle Sorten.

Im Handel am weitesten verbreitet sind Mischungen der Honigabfüller aus verschiedenen Quellen, wodurch sie ein gleichbleibendes Produkt für den Einzelhandel erhalten. Dieser Honig ist weit preiswerter als derjenige, der direkt vom Imker und dessen Bienenstöcken kommt, der aus Blütennektar einer bestimmten Zeit und Ort gemacht ist.

Die meisten frischen und hochwertigen Honigsorten sind anfangs flüssig und dann kristallisieren einige. Das hängt von den Nektarquellen und der Lagerung ab. Kristallisierung ist kein Zeichen dafür, dass der Honig verdorben oder unrein wäre. Tatsächlich kann es ein Hinweis sein, dass es sich um sehr natürlichen Honig handelt. Honig, der in Massenproduktion hergestellt wurde, ist feingefiltert, um die Kristallisierung zu verhindern und ihn länger klar und flüssig zu halten.

Zutaten (für eine 20-24cm Kuchenform)

Für den Haselnussboden:

  • 115 g Vollkornkekse (ungefüllt)
  • 30 g grob gehackte Haselnüsse
  • 60g ungesalzene Butter (plus etwas zum Fetten der Form)
  • 1 EL Zucker

Für die Füllung:

  • 400 g Frischkäse
  • 100 ml Saure Sahne
  • 3 Eier
  • 50 g Honig (idealerweise mittelstarkes Aroma oder dunklen Honig, wie Orangen-,Thymian- oder Heidehonig)
  • 1 Pck. Vanille Extrakt Bourbon Vanille
  • Feine Zitronenzesten einer Zitrone

Für das Topping:

  • 300 ml Sauerrahm
  • 1 Pck. Vanille Extrakt Bourbon Vanille
  • 3 EL flüssigen Honig (idealerweise 2 oder 3 verschiedene Sorten, hell, mittel, dunkel)
  • Für den Boden:

Heize den Ofen auf ca. 200°C vor, fette die Springform (20-24 cm) ein.

Gib die Kekse und die Haselnüsse in einen Mixer bis du kleinere Krumen bekommst. Du kannst aber genauso gut die Kekse in einen Gefrierbeitel füllen und mit einem Nudelholz klein walken. (siehe Bild)

Gib die Nuss-Keks-Mischung in eine Rührschüssel, schmelze die Butter und rühre oder sie zusammen mit dem Zucker über die Masse. Verwende zum Vermischen gerne deine Hände, damit die Kumen möglichst gut von der Butter durchweicht werden.

Drücke die körnige Masse jetzt in die gefettete Springform, so dass du eine glatte, gleichmäßig dicke Fläche erhältst.

Backe den Boden ca. 7 Minuten und lasse ihn dann etwas auskühlen.

Für die Füllung:

Heize den Ofen auf 180°C vor.

Gib den Frischkäse und die saure Sahne in eine Rührschüssel und verrühre alles gut. Rühre dann nacheinander den Zucker und dann die Eier dazu. Zum Schluss den Honig, den Vanille Extrakt und die Zitronenzesten.

Gieße die Mischung in die Springform auf den ausgekühlten Haselnussboden.

Backe das Ganze ca. 30-35 Minuten oder bis die Mitte ziemlich fest erscheint.

Nimm den Kuchen dann heraus und lasse ihn 10 Minuten auskühlen.

Für das Topping:

Heize den Ofen wieder auf 200°C an

Mische für das Topping Sauerrahm und Vanille Extrakt miteinander und verteile die Masse gleichmäßig auf den Kuchen.

Backe den Kuchen für weitere 5 Minuten oder bis sich eine glänzende Oberfläche zeigt. Es kann sein, dass sich beim Herausnehmen aus dem Ofen noch eine etwas flüssige Schicht auf der Oberfläche zeigt. Diese verschwindet, sobald ihr den Kuchen im Kühlschrank kaltgestellt habt. Deckt hierfür den Kuchen im Kühlschrank mit einer Folie ab. Ihr könnt ihn bis zu diesem Punkt gut einen Tag vor Verzehr herstellen.

Kurz vor dem Servieren:

Am besten gelingt das Folgende, wenn der Kuchen noch richtig kalt vom Kühlschrank kommt. Nimm ein heißes scharfes Messer und löse langsam den Kuchenrand von der Form. Öffne und entferne vorsichtig die Kuchenform und fahre mit dem Messer auch unter dem Kuchen entlang, so dass sicher alle Bodenteile gelöst sind und setze den Kuchen mit einem Tortenheber auf eine Servierplatte. Sollten beim Herüberheben auf die Platte Risse auf der Oberfläche entstehen, so ist das kein Beinbruch. Fülle die Risse einfach mit etwas Sauerrahm auf. Das fällt gar nicht auf. 😊

Für die Dekoration:

Dekoriere den Kuchen erst kurz bevor du ihn auf den Tisch stellst. Du kannst hierfür nur eine oder mehrere flüssige Honigsorten verwenden. Wenn du zwei oder drei Sorten mit verschiedener Tönung nimmst, sieht der Kuchen um so prächtiger aus. Gieße oder tropfe zunächst den helleren Honig, dann die dunkleren Sorten auf die Kuchenoberfläche. Vielleicht gelingt es dir, eine Wellenform zu zaubern. Die Rückseite eines Löffels ist hier hilfreich.

Dieser Kuchen/Dessert steht eigentlich für sich selbst und benötigt keine weiteren Beigaben.

Lass es dir schmecken!

Siehe auch supersaftiger Orangenkuchen aus ganzen Orangen.

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