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Linzertorte verzaubert den Advent

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Linzertorte verzaubert den Advent
Linzertorte verzaubert den Advent

Die Linzertorte gilt als älteste bekannte Torte der Welt. Das erste überlieferte Rezept stammt von einer Gräfin aus dem 17. Jahrhundert.

Für mich war als Kind nur wichtig, dass sie super schmeckte und als fester Bestandteil unserer Tradition an Weihnachten und Geburtstagen nicht wegzudenken war. Das ist noch heute so, denn für mich verzaubert sie den Advent. Dieses genussreiche Ritual haben meine Eltern, die aus österreichischen Gefilden stammen, zum Glück schon lange bevor ich geboren war mitgebracht und meine Kinder lieben sie genauso wie ich. Der Dramatiker Ernst von Wildenbruch (1845 bis 1909) würdigt die Torte, in einem Huldigungsgedicht auf Linz, mit den Worten: „Was sind aller Dichter Worte gegen eine Linzer Torte!”  Da ist was dran.

Nicht nur weil sie so köstlich schmeckt und dadurch mein Herz erobert hat, taucht das österreichische Rezept heute in meinem Blog über England auf. Längst hat sie hat die Torte die Landesgrenzen überschritten und den englischen Sprachraum als „Linzer Cake“ erobert.

Achtung:

Der Kuchen muss mindestens eine Woche vor dem Verzehr gebacken und kühl gelagert werden, damit er saftig ist. Ich backe die Linzer Torten lange im Voraus und friere sie ein. So finde ich sie am besten.

Tipp:

Da sich der Kuchen in der Gefriertruhe bestens hält, verdopple ich die Zutaten und backe gleich zwei Torten. Auf diese Weise halbiert sich der Aufwand in der Küche und ich habe für jede Gelegenheit einen super Kuchen parat.

Zutaten:

  • 180 g Mehl
  • 180 g Zucker
  • 180 g Butter
  • 180 g Haselnüsse
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 1-2 EL Zimt
  • 2-3 EL Kakao (Back Kakao macht den Kuchen häufig etwas trocken, daher nehme ich hier 2 EL Kaba/Trinkschokolade und 1 EL Back Kakao.)
  • ½ TL gemahlene Nelken
  • 1 Rumaroma
  • 1 Glas Marmelade (Traditionell wird sie mit Ribiselmarmelade, das ist Marmelade aus roten Johannisbeeren, bestrichen. Ich finde Waldbeer- oder Erdbeermarmelade genauso gut.)
Linzertorte verzaubert den Advent. Linzertorte in der Backform.
Linzertorte verzaubert den Advent.

Zubereitung:

  1. Streiche die Springform (Ø 28 cm) mit Butter ein.
  2. Verknete mit den Knethaken des Rührgeräts alle Zutaten zu einem Teig.
  3. Verteile ca. 2/3 des Teiges in der Springform zu einem Boden und ziehe dabei die Kanten ein wenig hoch. Ich welle ihn hierfür nicht aus, da er ziemlich klebrig ist, sondern streue die verknetete Masse in die Form und drück sie dann mit bemehlten Händen in der Form zurecht.
  4. Wenn du jetzt den restlichen Teig ein wenig in den Kühlschrank stellst, lässt er sich leichter auswellen und klebt nicht so.
  5. Gib jetzt das ganze Glas Marmelade in einen kleinen Topf und erhitze die Marmelade unter ständigem Rühren etwas, damit sie sich verflüssigt.
  6. Gieße die recht flüssige Marmelade jetzt auf den Linzerboden und verteile sie mit einer Teigkarte gleichmäßig bis zum Rand.
  7. Welle den restlichen Teig auf einem gut bemehlten Backbrett aus. Bemehle dabei auch das Wellholz.
  8. Radle mit dem Teigrädchen Streifen aus, die du gitterförmig auf den mit Marmelade bestrichenen Kuchen legst. Da mir diese Teigstreifen stets reißen, steche ich anstatt dessen lieber mit dem Plätzchenausstecher Motive aus und verteile sie auf den mit Marmelade bestrichenen Kuchen. An Weihnachten nehme ich zum Beispiel verschieden große Sterne.
  9. Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene bei Umluft 150°C für ca. 30-35 Minuten.

Tipp: Nach dem Auskühlen verpacke ich die Linzertorte – wie auch andere Kuchen, die ich einfriere – in neue Pizzakartons und friere sie damit ein. So ist der Kuchen im Gefrierschrank

Schau dir gerne auch die anderen herbstlichen Rezepte auf meinem Blog an.

Den Kürbis Pie, die Torte mit Pecannüssen, die Blaubeerpfannkuchen, die Pilzpfanne.

Über die Geschichte der Linzertorte erfährst du hier etwas.

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