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Schottische Erfinder haben der Menschheit viel Gutes gebracht.

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Neugier ist die Grundlage von Erfindungen
Neugier ist der Schlüssel für Erfindungen. Schottische Erfinder haben der Menschheit viel Gutes gebracht. Bild: Raphael Renter - Unsplash

Schottland hat großartige Erfinder und Wissenschaftler hervorgebracht. Nicht nur der Gummireifen von Dunlop und das Fernsehen sind zwei ihrer technischen Erfindungen und sicher jedem geläufig, sondern auch in der Medizin waren die Schotten Vorreiter. Man denke nur an die Bedeutung des Penizillin oder der Anästhesie für die Menschheit.

Malaria Überträger

Moskito auf weißem Grund
Sir Patrick Manson entdeckte, dass Moskitos Malaria übertragen können.
Bild: Wolfgang Hasselmann – Unsplash

Sir Patrick Manson (1844-1922) entdeckte 1877-79, dass der Malaria Erreger von Moskitos übertragen wird. Der Erreger gehört zu den Apikomplexa, ist für Menschen gefährlich und kann verschiedene Formen der Malaria auslösen. Der Schotte Manson hat sich sein Leben lang mit tropischen Krankheiten befasst. Seine Forschungen führten schließlich zur Gründung der Medical School of Hong Kong und London School of Tropical Medicine.

Fernsehen

Fernsehgerät 50er Jahre auf Beinen
Der Schotte Baird hat das erste Fernsehgerät präsentiert.
Bild: Sven Scheuermeiser – Unsplash

John Logie Baird (1888-1946)  war der erste, der ein funktionierendes Fernsehgerät mit erkennbarem übertragenem Bild präsentieren konnte, eine Erfindung, von der die ganze Welt profitiert. Später war er an der Entwicklung des Radars (Radio Detection and Ranging) zusammen mit Sir Robert Alexander Watson-Watt beteiligt.

Penicillin

Tablettenglas mit ausgeschütteten Tabletten
Das von einem Schotten gefundene Penicillin rettete Millionen Menschen das Leben.
Bild: Adem Niescioruk – Unsplash

Sir Alexander Fleming (1881–1955) war sicher einer der bekanntesten Schotten, da er mit der Erfindung seines Antibiotikums seit es zum ersten Mal 1942 eingesetzt wurde Millionen Menschen das Leben gerettet hat. Während er an den Forschungen eines Grippevirus arbeitete, entdeckte er „zufällig“ das Antibiotikum Penicillin. 1944 wurde er von der Queen dafür geadelt, 1945 erhielt er den Nobelpreis. Fleming entwickelte auch den Impfstoff für Typhus.

Telefon

Altertümliches Telefon vor dunklem Hintergrund
Graham Bell, ein Schotte, war der Erfinder des Telefons.
Bild: pawel Czerwinski – Unsplash

Alexander Graham Bell (1847-1922) hat, praktisch ungewollt, das Telefon erfunden, als er versuchte, ein Gerät zu bauen, das Töne telegrafisch weiterleitet, so dass Gehörlose sie wahrnehmen können.

„Macintosh“ alias Regenmantel

Person von hinten im gelben Regenmantel mit hochgezogener Kapuze
„plastic macs“ sind Regenmäntel und eine Erfindung der Schotten.
Bild: Daoudi Aissa – Unsplash

Charles Mackintosh (1766-1843) entwickelte neben zahlreichen Erfindungen für die Stahlindustrie einen wasserdichten Stoff, den man für die Herstellung von Regenmänteln verwenden konnte. Den Herstellungsprozess hierfür ließ er sich 1823 patentieren. Regenmäntel werden in UK daher heute noch häufig „mackintoshs“ oder „plastic macs“ genannt. Bei dem nassen schottischen Wetter ist es vermutlich kein Zufall, dass gerade ein Schotte dieses Material erfunden hat.

Dreschmaschine

Kornähren
Schottische Erfinder haben der Menschheit viel Gutes gebracht, z.B. die Dreschmaschine.
Bild: Melissa Askew – Unsplash

Andrew Meikle (1719-1811)  war Mühlenbauer und Maschinenbauingenieur und erfand um 1786 die Dreschmaschine und leistete damit einen bedeutenden Beitrag für die britische landwirtschaftliche Revolution.

Thermoskanne

Mann in der Hocke gießt aus einer Thermoskanne etwas in den Becher
Ein Haushalt ohne Thermoskanne ist heute fast undenkbar. Schottische Erfinder haben es möglich gemacht.
Bild: Andrew Welch – Unsplash

Sir James Dewar (1842– 923) war einer der Erfinder der Thermoskanne. Heute gehört sie in jedem Haushalt zum täglichen Leben. Der Name kommt aus dem Griechischen „therme“ (heiß). Dewar entwickelte 1892 ein Gefäß mit zwei Wänden, zwischen denen sich Vakuum befand und dessen Wände aus verspiegeltem Glas waren.

Hypnose

Wendeltreppe von oben
Schottische Erfinder haben der Menschheit viel Gutes gebracht, z.B. die Hypnose
Bild: Benoit Beaumatin – Unsplash

James Braid (1795–1860) wird häufig „Vater der Hypnose“ genannt. Der Arzt und Physiker veröffentlichte 1843 ein bedeutendes Buch zum Thema Hypnose. Der Begriff stammt von dem griechischen Gott des Schlafes Hypnos.

Gummireifen

Dunlop Gummireifen eines roten Sportwagens
Der erste Luftgummireifen kam von Dunlop.
Bild: Taras Chernus – Unsplash

John Boyd Dunlop (1840–1921), gebürtiger Schotte und Tierarzt, sammelte bei seiner Arbeit Erfahrungen mit der Materie Kautschuk und machte sich Gedanken über die praktische Verwendung von Gummi. 1887 baute er seinen ersten luftgefüllten Gummireifen und meldete schließlich 1888 das Patent für den ersten Fahrradluftreifen an. Siehe auch auf meinem Blog den Artikel über Wellingtons.

Anästhesie mit Chloroform

Operationsteam am OP Tisch
Simpson erleichterte Patienten und Ärzten die Qualen bei Operationen.
Bild: Piron Guillaume – Unsplash

Sir James Young Simpson (1811– 870) war Arzt und einer der bekanntesten Geburtshelfer und Gynäkologen. Menschen erlitten bis dahin unerträgliche Qualen bei Operationen, so dass sie geknebelt und gefesselt werden mussten, damit die operierenden Ärzte ihrer Arbeit nachgehen konnten. Simpson befasste sich mit der Lösung dieses Problems und fand die anästhetische Wirkung des Chloroforms heraus, das man somit als Narkosemittel einsetzten konnte. Er erfand zudem den Kaiserschnitt und die Geburtenzange und rettete damit sicher vielen Babys und Müttern das Leben. Podcast: Dr. Simpson beschreibt der Fachwelt die Wirkung von Chloroform:

1 KOMMENTAR

  1. Und nicht zu vergessen: James Watt und seine Dampfmaschine, mit der er das Zeitalter der Industrialisierung angestoßen hat!
    Tja, die Schotten haben es einfach drauf! 🙂

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